Heutige Waschmaschinen
Waschmaschinen sind heutzutage aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Während man noch vor einigen Jahrzehnten alle Wäschestücke mühevoll per Hand waschen und dafür meist einen ganzen Tag in Anspruch nehmen musste, ist die Wäsche heute nach circa zwei Stunden sauber und muss nur noch zum Trocknen aufgehängt werden.
Doch was geht eigentlich hinter der Luke einer solchen modernen Waschmaschine vor?
Ein normaler Waschgang besteht aus drei Phasen: der Vorwäsche, der Hauptwäsche und dem Schleudern. Diese Phasen unterscheiden sich sowohl in der Temperatur, mit der die Wäsche behandelt wird, als auch in der Menge an Wasser, die dabei verbraucht wird.
Die Vorwäschefunktion wird vor allem für stark verschmutzte Kleidungsstücke verwendet. Während dieses Waschgangs wird die Wäsche jedoch im Grunde genommen nur eingeweicht und noch nicht richtig gewaschen. Daher sollte man in dieser Phase auch noch nicht soviel Waschpulver zugeben. Die Vorwäsche dauert etwa 20 Minuten, nach denen die Maschine automatisch zur Hauptwäsche übergeht.
Während des Hauptwaschvorgangs wird die Wäsche je nach gewähltem Programm (zum Beispiel Bunt-, Koch- oder Schnellwäsche) gereinigt und anschließend mit klarem Wasser ausgespült. Dieser Vorgang verbraucht circa 40 Liter Wasser.
In der dritten Phase wird die Wäsche geschleudert. Dabei dreht sich die Trommel der Maschine so schnell, dass das überschüssige Wasser aus dem Gewebe heraustritt und abfließen kann. Geschleudert wird automatisch nach dem Hauptwaschgang, der Benutzer braucht diese Funktion also nicht extra zu aktivieren.