Was darf alles in den Wäschetrockner?

Wäschetrockner unterscheiden sich nicht nur in der technischen Ausführung, sondern auch in der Höhe des Fassungsvermögens. Trockner, die für den gängigen Privathaushalt angeboten werden, haben in der Regel zwischen 6 kg und 8 kg Fassungsvermögen. Die Gewichtsangabe bezieht sich auf die Schwere der feuchten Wäsche.

Auch wenn ein Wäschetrockner eine äußerst praktische Angelegenheit ist: Es darf bzw. soll nicht alles damit getrocknet werden. Generell ist auf dem Kleidungsetikett vermerkt, was getrocknet werden kann. Hochwertige Wollstoffe wie Kaschmir oder auch normale Schurwolle, werden den Trockenvorgang nicht heil überstehen - sie gehen ein bzw. verfilzen. Auch bei syntetischen Stoffen (Lycra, Elastan usw.) ist Vorsicht geboten; ebenso bei Seide oder auch Dessous. Diese werden durch den Vorgang spröde, brüchig bzw. verlieren ihre formgebende Wirkung.

Gängige Kleidungsstücke aus Baumwolle (T-Shirt´s, Jeans, Sweatshirt´s, Frottee) können in der Regel bedenkenlos in den Trockner gegeben werden. Handtücher werden dadurch auch ohne Weichspüler schön flauschig. T-Shirt, Sweatshirt und Co. haben zudem den Trocknervorteil, dass sie wenig knittern und damit das Bügeln ersparen. Bekleidung aus Microfaser kann - bei niedrigen Temperaturen - ebenfalls behandelt werden.

Ist man sich allerdings bei der Trocknereignung nicht sicher oder fehlen die notwendigen Angaben, dann sollte man auf den Wäschetrockner verzichten und die Kleidung auf herkömmliche Art und Weise trocknen. Das dauert zwar länger, aber dafür bleibt die Wäsche in gutem Zustand.