Energieeffizienz bei Trocknern
Beim Kauf eines Wäschetrockners ist nicht immer der Billigere auch der Wirtschaftlichere.
Beim Kaufentscheid sollte der Kunde sich über das Fassungsvermögen, den Energieverbrauch und die Geräuschentwicklung eingehend informieren.
Da es auch wesentlich unterschiedliche Merkmale bei der Betriebsart eines Wäschetrockners gibt, ist hier bereits eine Vorentscheidung zu treffen. Man unterscheidet im Bereich der Trockner zunächst zwischen elektrisch betriebenen und gasbetriebenen Modellen.
Erdgas besitzt einen erheblich besseren Wirkungsgrad als Strom, die zu erwartende Ersparnis liegt bei bis zu 40%, daher werden Erdgasgeräte als die Energieeffizientesten bezeichnet. Gute Modelle erreichen hier problemlos die Effizienzklassifizierung A, weit verbreitet sind hier Miele Geräte und solche des britischen Anbieters Crosslee. Der höhere Anschaffungspreis wird durch den deutlich geringeren Energieverbrauch sowie die lange Lebensdauer der Geräte schnell kompensiert. Besondere Kamine etc. sind nicht erforderlich, die feuchtwarme Abluft darf (wie bei den Elektrogeräten auch) über einen Schlauch nach Außen geführt werden.
Bei den elektrisch betriebenen Geräten unterscheidet man in erster Linie zwischen dem herkömmlichen Kondensations- oder Ablufttrocknern und fortschrittlicheren Modellen mit Wärmepumpe und Restwärmerückgewinnung. Ablufttrockner erreichen laut Öko-Institut bestenfalls den Energieeffizienzlevel C, wohingegen die Wärmepumpenmodelle bereits in die Klasse A vordringen und somit als ökologisch erheblich vertretbarer gelten.
Eine, das Gerät abschaltende, Restfeuchtesensorik sollte zwingend im Gerät eingebaut sein, ganz wichtig ist auch ein gutes Vorschleudern der Wäsche mit mindestens 1200 U/Min (Schleudern verbraucht viel weniger Strom) und natürlich eine optimierte Auslastung der Füllmenge.